Wer kann teilnehmen
mindestens acht vollwertige Partner; aus mindestens vier EU-Ländern oder alternativ aus
Allianzen für Innovation sollen ein kohärentes und umfassendes Bündel sektorspezifischer oder sektorübergreifender Aktivitäten umsetzen, welche an künftige Wissensentwicklungen in der EU angepasst werden können. Dabei liegt der Schwerpunkt auf digitalen Kompetenzen. Zudem stehen notwendige Änderungen bei Qualifikationen und nationalen Curricula im Focus, um den wachsenden Bedarf an „grünen“ Kompetenzen zu decken.
Jede in einem EU-Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer Allianz für Innovation beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur EACEA.
Sowohl Einrichtungen, die in einem EU-Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässig sind, als auch Einrichtungen aus einem nicht mit dem Programm assoziierten Drittland können am Konsortium als vollwertige Partner, verbundene Einrichtung oder assoziierter Partner teilnehmen.
Innovationsallianzen und ihre zwei Lose werden zentral durch die Exekutivagentur der EU-Kommission (EACEA) umgesetzt. Anträge müssen dort eingereicht werden.
Der Aufruf ist in zwei Losen organisiert:
In diesen transnationalen, ergebnisorientierten Projekten arbeiten Partner an der Förderung von Innovation, neuen Kompetenzen, Eigeninitiative und unternehmerischem Denken. Die Projekte zielen darauf ab, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel, demographischer Wandel, Digitalisierung, künstliche Intelligenz zu bewältigen und auf rasche Veränderungen der Beschäftigung mit sozialer Innovation und Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft zu reagieren.
Diese zielen darauf ab, neue strategische Ansätze und eine Zusammenarbeit im Hinblick auf konkrete Lösungen zur Kompetenzentwicklung in bestimmten Wirtschaftssektoren oder Bereichen, in denen der Pakt für Kompetenzen umgesetzt wird, zu erstellen.
Hauptziel des Paktes ist es, Maßnahmen zur Höherqualifizierung und Umschulung von Arbeitskräften zu initiieren. Damit sollen die Bedarfe des Arbeitsmarktes gedeckt und der ökologische und digitale Wandel sowie nationale, regionale und lokale Qualifikations- und Wachstumsstrategien unterstützt werden.
Diese Allianzen sollen Qualifikationslücken auf dem Arbeitsmarkt schließen, die das Wachstum, die Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit in bestimmten Branchen oder Bereichen behindern, indem sie auf kurzfristige Interventionen ebenso wie auf langfristige Strategien setzen. Diese Allianzen werden in den 14 industriellen Ökosystemen der neuen Industriestrategie für Europa (PDF) umgesetzt (siehe Förderkriterien im Erasmus+ Programmleitfaden).