Kapazitätsaufbau

im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Sie möchten berufliche Bildung weltweit stärken? Dann bringen Sie Ihre Expertise in ein internationales Kooperationsprojekt zum Kapazitätsaufbau ein! Gefördert werden Partnerschaften zwischen Organisationen aus der EU, mit dem Programm assoziierten Ländern und nicht assoziierten Drittländern. Ziel ist es, den Zugang zur beruflichen Bildung in diesen Ländern zu verbessern und die dortigen Bildungssysteme zukunftsfähig zu machen.Gestalten Sie gemeinsam mit internationalen Partnern innovative Lösungen, bauen Sie nachhaltige Netzwerke auf und tragen Sie dazu bei, Berufsbildung global weiterzuentwickeln.

Antragsfrist 27.02.2025 17 Uhr (Brüsseler Zeit)

Wer kann teilnehmen

  • Organisationen aus der Berufsbildung 
  • müssen aus einem EU-Land oder
  • alternativ aus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien oder der Türkei kommen oder
  • aus einem nicht mit dem Programm assoziierten Drittland

Dauer

2 oder 3 Jahre

Förderbudget

mindestens 100.000 Euro bis maximal 400.000 Euro

Wichtige Information

Die Aktion wird zentral durch die Exekutivagentur der EU-Kommission (EACEA) umgesetzt.  

                               Link zur EACEA

Welche Länder können teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt an Erasmus+ Kapazitätsaufbauprojekten sind alle EU-Mitgliedstaaten und dem Erasmus+ Programm assoziierte sowie nicht assoziierte Länder in den Regionen 1, 2, 3, 9, 10, 11 (siehe Programmleitfaden, Abschnitt „förderfähige Länder“).

Die regionalen Prioritäten finden Sie ebenfalls im Programmleitfaden.

Konsortium: mindestens vier Organisationen aus mindestens drei Ländern: mindestens eine Organisation aus zwei verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern und mindestens zwei Organisationen aus mindestens einem förderfähigen nicht mit dem Programm assoziierten Drittland.

Was wird gefördert?

Der Schwerpunkt der Projektaktivitäten muss auf dem Aufbau und der Stärkung der Kapazitäten von Organisationen im Bereich der Berufsbildung hauptsächlich in den NICHT mit dem Programm assoziierten Drittländern liegen.

Die Projekte können u.a. folgende Aktivitäten umfassen:

  • Aufbau und Entwicklung von Netzwerken und Austausch bewährter Verfahren zwischen Berufsbildungseinrichtungen
  • Erstellung von Instrumenten, Programmen und anderen Materialien zum Kapazitätsaufbau
  • Schaffung von Mechanismen zur Einbindung des privaten Sektors in die Gestaltung und Durchführung von Lehrplänen
  • Entwicklung und Transfer von pädagogischen Konzepten, Lehr- und Ausbildungsmaterialien und –methoden
  • Entwicklung und Durchführung internationaler (virtueller) Austauschaktivitäten vor allem für das Personal.

Was sind die Ziele des Kapaziätsaufbaus?

Es sollen transnationale Kooperationsprojekte gefördert werden, die ein Bündel von sektorspezifischen oder sektorübergreifenden Aktivitäten umsetzen, die entweder

  • die Innovation in Bezug auf Umfang, bahnbrechende Methoden und Praktiken fördern und/oder
  • einen Innovationstransfer (länder-, sektor- oder zielgruppenübergreifend) gewährleisten.

Zu den spezifischen Zielen zählen:

  • Identifizierung, Entwicklung, Erprobung und/oder Bewertung innovativer Ansätze
  • Einleitung von Pilotaktionen
  • Unterstützung der transnationalen Zusammenarbeit und des gegenseitigen Lernens.

Benötigen Sie weitere Hilfe?

Schreiben Sie eine Mail an

Europäische Exekutivagentur für Bildung und
Mail: EACEA-EPLUS-ALLIANCES(at)ec.europa.eu

oder an

Claudia Hamann
Mail: ka3[at]bibb(dot)de​​​​​​​

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