Wer kann teilnehmen?
Lernende & Auszubildende, Personal, Leiter/-innen von Ausbildungseinrichtungen
Im Programm Erasmus+ wird ein Auslandsaufenthalt Mobilität genannt. Mit Erasmus+ können Sie verschiedene Typen einer Mobilität im europäischen Ausland absolvieren, wie z.B. Praktika, Lernaufenthalte oder Weiterbildungsmaßnahmen.
Im Rahmen einer Mobilität werden folgende Projekte geführt:
Die Erasmus+-Akkreditierung ermöglicht eine langfristige Teilnahme am Programm mit einem vereinfachten Zugang zu jährlichen Fördermitteln für Auslandsaufenthalte. Sie erfordert keine Vorerfahrung, aber mindestens zwei Jahre Aktivität im relevanten Bildungsbereich. Nach einer einmaligen Antragstellung können jährlich Mittel angefordert werden. Es gibt keine Begrenzung der Mobilitätsaktivitäten, und die Akkreditierung kann als Einzelorganisation oder im Konsortium beantragt werden.
Kurzzeitprojekte in Erasmus+ bieten einen unkomplizierten Einstieg ins Programm. Sie sind ideal, wenn Sie Erasmus+ kennenlernen und kleinere Projekte mit Auslandsaufenthalten für Lernende oder Personal durchführen möchten. Es sind keine Vorerfahrungen mit Erasmus+ erforderlich.
Erasmus+-Stipendien für individuelle Lernmöglichkeiten bieten Einzelpersonen die Chance, berufliche Lernaufenthalte im europäischen Ausland zu finanzieren. Nimmt die eigene Berufsbildungseinrichtung nicht am Erasmus+ Programm teil, dann gibt es das Angebot der Pool-Projekte. Hier halten Einrichtungen einen Pool von Stipendien bereit und vergeben diese als Erasmus+ Stipendienplätze. Interessierte können sich direkt selbst bei der jeweiligen Einrichtung bewerben.
Der Datenbank des Beratungsservice für Auslandsaufenthalte in der Ausbildung bietet eine umfassende Übersicht über alle Fördermöglichkeiten für Auslandsaufenthalte von Einzelpersonen in der Berufsbildung – egal, ob Sie als Auszubildende/r, Ausbildungsverantwortliche/r oder Lehrkraft einer beruflichen Schule nach einer finanziellen Unterstützung suchen.
Zudem bündelt der Stipendienfinder alle Erasmus+ Stipendienplätze für Lernende in der Berufsbildung. Hier haben Einrichtungen bereits Erasmus+ Förderung erhalten und vergeben diese als Stipendienplätze an Lernende.
sind Bildungsprojekte, in denen Einrichtungen aus verschiedenen Ländern gemeinsam an einem Thema arbeiten, das für ihre eigene Bildungsarbeit wichtig ist. Manche Partnerschaften konzentrieren sich auf den Austausch und das gegenseitige Lernen, andere entwickeln neue Ideen, Materialien oder Konzepte und erproben innovative Ansätze. Auf diese Weise entstehen internationale Kooperationen, die über Ländergrenzen hinweg wirken und die Bildungslandschaft in Europa bereichern.
Es gibt zwei verschiedene Projekttypen von Partnerschaften:
Kleinere Partnerschaften sind ein ideales Projektformat für neue oder kleinere Einrichtungen, die erste europäische Erfahrungen sammeln möchten. Sie ermöglichen den Austausch über erfolgreiche Ansätze, das Ausprobieren neuer Ideen und die gemeinsame Entwicklung von Lösungen, von denen alle beteiligten Partner profitieren.
Kooperationspartnerschaften ermöglichen eine vertiefte Zusammenarbeit zu wichtigen Bildungsthemen. Sie fördern den Austausch von Methoden und das gemeinsame Entwickeln innovativer Ergebnisse, die auch andere nutzen können. So erweitern Einrichtungen ihre internationalen Netzwerke und stärken ihre Fähigkeiten für die europäische Zusammenarbeit.
Erasmus+ bietet in allen Bildungsbereichen weit mehr als Austauschprogramme. Über die Zentralen Aktionen können Einrichtungen gemeinsam an europäischen Zukunftsthemen arbeiten, Innovationen voranbringen und politische Entwicklungen mitgestalten. Die EU-Kommission verwaltet diese Förderlinien direkt; die NA beim BIBB begleitet ausgewählte Angebote und zeigt Wege zur Teilnahme.
Es gibt fünf verschiedene Zentrale Aktionen im Programm Erasmus+: